Weißrandfledermaus
Informationen zur Fledermausart
Steckbrief
Allgemeines:
Die Weißrandfledermaus gehört zu den Glattnassen und zu den Zwergfledermäusen.
Der lateinische Name ist nach dem Zoologen Heinrich Kuhl benannt. Sie steht unter
Naturschutz.
Lateinischer Name:
Pipistrellus kuhlii
Verbreitungsgebiet / Lebensraum:
Die Weißrandfledermaus ist in Europa beheimatet. Ihr Lebensraum ist meist in der
Nähe von menschlichen Siedlungen oder Wäldern.
Dort hält sie sich in Spalten an Gebäuden und Bäumen zum Ruhen auf.
Aussehen:
Die Weißrandfledermaus wird bis zu 5 entimeter groß und hat eine Flügelspannweite von etwa 22 Zentimetern.
Das Körpergewicht dieser Fledermausart liegt zwischen fünf und zehn Gramm. Die Fellfarbe ist gräulich-braun.
Die Flughäute, die Schnauze und die Ohren sind dunkelbraun bis schwarzbraun.
Am Rande der hinteren Flügelhaut hat sie einen hellen Saum zwichen dem Fuß und dem letzten Fingerglied.
Ihre Ohren sind kurz, dreieckig und haben eine abgerundete Spitze.
Lebensweise:
Diese Fledermaus ist nachtaktiv und beginnt kurz nach Sonnenuntergang mit der Jagd. Sie ernährt sich von Insekten.
Weißrandfledermaus kann Ultraschallrufe ausstoßen, die im Frequenzbereicht von 36 bis 40 KHz liegen.
Ernährung:
Sie ernährt sich von einer Vielzahl kleiner Insekten, die sie im Flug fängt. Sie nutzt für die Echolokation sehr hohe Frequenzen, was typisch für die Gattung Pipistrellus ist.
Fortpflanzung:
Die Fortpflanzungszeit liegt im Frühjahr, wobei die Weibchen meistens im Sommer einen bis zwei Welpen zur Welt bringen. Diese Art
bildet oft kleine Kolonien, kann aber auch solitär leben oder in gemischten Gruppen mit anderen Fledermausarten vorkommen.
Pipistrellus kuhlii ist aufgrund ihrer Anpassungsfähigkeit und der weiten Verbreitung nicht unmittelbar bedroht, obwohl Lebensraumverlust und Pestizideinsatz potenzielle Gefahren darstellen.
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