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Mittlere Schlitznase

Informationen zur Fledermausart

Steckbrief

Mittlere Schlitznase

Allgemeines

Die Mittlere Schlitznase, auch bekannt als Nycteris intermedia, ist eine Fledermausart aus der Familie der Schlitznasen (Nycteridae) und kommt in Afrika südlich der Sahara vor.

Lateinischer Name

Nycteris intermedia

Aussehen

Die Mittlere Schlitznase hat eine Flügelspannweite von etwa 25 bis 30 Zentimetern und wiegt zwischen 9 und 14 Gramm. Ihr Fell ist braun oder grau-braun mit einer helleren Bauchseite. Ihr charakteristisches Merkmal ist ihr schlitzförmiger Nasenaufsatz.

Verbreitungsgebiet

Die Mittlere Schlitznase ist in Afrika südlich der Sahara verbreitet. Ihr Verbreitungsgebiet reicht von Gambia und Senegal im Westen bis zu Kenia und Tansania im Osten und von Angola im Süden bis zu Sudan im Norden.

Lebensraum

Die Mittlere Schlitznase lebt in verschiedenen Lebensräumen, darunter Wälder, Savannen, Flussufer und auch städtische Gebiete. Sie bevorzugt jedoch Gebiete mit Bäumen oder anderen schützenden Strukturen, in denen sie tagsüber schlafen kann.

Verhalten

Die Mittlere Schlitznase ist eine nachtaktive Fledermausart, die sich von Insekten ernährt. Sie jagt im Flug und nutzt dabei ihre Ultraschallrufe, um ihre Beute zu lokalisieren. Sie lebt in kleinen Kolonien und kommuniziert mit Hilfe von Ultraschallrufen.

Ernährung

Die Mittlere Schlitznase ernährt sich hauptsächlich von Insekten wie Motten, Fliegen und Käfern. Sie jagt im Flug und nutzt dabei ihre Ultraschallrufe, um ihre Beute zu lokalisieren.

Fortpflanzung

Die Mittlere Schlitznase paart sich während der Regenzeit. Die Weibchen bringen in der Regel ein bis zwei Junge pro Jahr zur Welt. Die Jungen werden in speziellen Bereichen der Baumhöhlen betreut, während die Mutter auf Nahrungssuche geht.

Gefährdung

Die Mittlere Schlitznase wird von der International Union for Conservation of Nature (IUCN) als "nicht gefährdet" eingestuft, da ihre Bestände stabil sind und sie in einem großen Verbreitungsgebiet vorkommt. Allerdings sind ihre Bestände in einigen Regionen aufgrund von Lebensraumverlusten und Störungen in ihren Quartieren durch menschliche Aktivitäten rückläufig.

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